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Der Beginn eines neuen Abenteuers

Für uns als Team beginnt ein neues Abenteuer in den Bergen von Südtirol, an der Teplitzer Hütte im Ridauntal. In meiner Funktion als Projektleiter habe ich mir vorgenommen, diese neue Geschichte hier zu erzählen, denn es lohnt sich. Es ist keine normale Alpin Baustelle, es ist wesentlich mehr. Begleite uns bei unserem Abenteuer.

Heute fliegt uns Andy, er war noch nie in dieser Zone, er fliegt normalerweise in Cortina. Er ist echt gut drauf.

 

Anflug um 8.30 Uhr von Sterzing. Es ist eine Kaltfront angekündigt, noch herrscht Windstille. Wir landen an der Terrasse, sie ist schneefrei. Viel zu wenig Schnee für diesen Winter.

Der wenige Schee hilft uns. Wir müssen heute kaum schöpfen, ganz anders als letztes Jahr am Becherhaus.

 

Als erstes versuchen wir den Aggregat hochzufahren, wir brauchen Strom. Bei minus 9°C ein nicht ganz einfaches Unterfangen.

 

Wir haben uns heute vorgenommen alles mal zu kontrollieren und einen Plan zu schmieden.

 

Die angekündigte Kaltfront erreicht uns pünktlich. Mit dem Sturm kommt der Schnee und es wird unangenehm. Wir sind dabei einen Notfallplan mit Fluchtweg zu erstellen, für den Fall der Fälle.


Der Sturm dauert jetzt schon seit 4 Stunden an. Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Km/h peitschen den Schnee auf die Hütte. Die Temperatur ist auf munis 11°C gefallen. Im Wind ist es unangenehm. Der Schnee im Gesicht schmerzt. Wir wollten eigentlich die Maße am Dach nehmen. Bei diesem Sturm keine Chance. Wir suchen eine neue Not Flucht Linie. Über den Graben sollte es gehen.

Wir machen uns auf die Suche nach der Wasserfassung. Sie liegt ca. 200m oberhalb der Hütte. Sie ist in kurzer Zeit freigeschöpft. Die Quelle bringt noch kein Wasser, zu kalt. Wir hoffen in 2-3 Wochen, das wir Wasser bekommen. Bis dahin heisst es Schnee kochen.

Davis hat in der Zwischenzeit die Küche eingeheizt. Holz ist genug da. Die Temperatur in der Hütte liegt konstant bei -6°C. Es ist recht angenehm. Man spürt den Wind durch die Fugen an den Fenstern.

Mittagessen mit Würtschen und Wein. Mehr braucht es hier nicht.

 

Wir warten auf Andy. Der Sturm legt sich langsam. Wir gehen noch die letzten Details für unsere Vorbereitung durch. Wichtig ist die Sicherheit und die Logistik, da müssen wir genau planen.

 

In zwei Wochen kommen wir wieder und werden offiziell mit den Arbeiten beginnen.


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